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Grains, protein & portions

Every meal is the same sentence: a grain, a protein, vegetables, and something tasty on top.
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Updated by Quasar 1mo ago
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Fast jedes Gericht, das du jemals kochst, folgt dem gleichen Muster: ein Getreideprodukt + ein Protein + Gemüse + etwas, das es lecker macht. Reis, Hähnchen, Brokkoli, Sojasauce. Pasta, Bohnen, Tomaten, Parmesan. Brot, Eier, Spinat, Butter. Sobald du dieses Muster erkennst, werden Rezepte keine Anweisungen mehr, sondern Vorschläge.

Getreideprodukte – die Grundlage

  • Reis: abspülen, 1 Teil Reis auf 1,5 Teile Wasser, aufkochen, Deckel drauf, niedrigste Hitze 12 Minuten, 10 Minuten ruhen lassen. Einmal gelernt, für immer gegessen.
  • Pasta: die nachgiebigste Kohlenhydratquelle überhaupt. Salze das Wasser kräftig.
  • Kartoffeln: günstig und sättigender pro Kalorie als fast alles andere.
  • Haferflocken: Frühstück für wenige Cent.
  • Brot: Gutes Brot mit Eiern oder Bohnen ist ein Abendessen, keine Niederlage.
Vollkornvarianten liefern mehr Ballaststoffe und sättigen länger. Tausche sie ein, wo du keinen Unterschied merkst; lass es bleiben, wo du es merkst.

Protein – der sättigende Teil

Wenn du zu wenig Protein in deinem Gericht hast, wirst du um neun Uhr schon wieder naschen. Die üblichen Verdächtigen:
  • Eier – vier Zubereitungsarten (gebraten, gerührt, gekocht, Omelett), Hunderte von Gerichten.
  • Hähnchenschenkel – günstiger, schmackhafter und viel schwerer zu verderben als Brustfleisch.
  • Bohnen, Linsen, Kichererbsen – eingekocht ist super; abspülen und loslegen.
  • Eingekochter Thunfisch oder Sardinen – lagerfähiges Protein für Pasta, Salate oder Toast.
  • Hackfleisch – eine Packung, fünf verschiedene Abendessen.
  • Tofu – knusprig in einer heißen Pfanne, nimmt jede Sauce auf, die du ihm gibst.
Ziel ist eine handflächengroße Portion bei jedem Gericht, auch beim Frühstück. Die meisten Probleme mit „ich nasche zu viel“ sind eigentlich Probleme mit „ich habe vor 14 Uhr zu wenig Protein gegessen“.

Portionen – keine Waage nötig

Deine Hände sind auf deinen Körper abgestimmt und immer dabei:
  • Protein: eine Handfläche · Kohlenhydrate: eine geschlossene Hand · Gemüse: zwei Fäuste oder mehr · Fett: ein Daumen
Zwei Gewohnheiten erledigen den Rest: schmücke am Herd (Töpfe auf dem Tisch füllen sich von selbst neu) und mach eine Pause vor dem zweiten Gang – das Sättigungsgefühl kommt etwa zwanzig Minuten nach dem Essen. Ein zweiter Gang nach einer Pause ist Hunger; ein sofortiger zweiter Gang ist nur Trägheit. Nächster: Was in deiner Küche steht