Zähle deine echten Kochabende. Wenn es vier sind, einkaufe für vier – nicht für die ehrgeizigen sieben. Übermäßiges Einkaufen ist der Grund, warum sowohl Lebensmittel als auch Motivation verderben.
Plane grob. Kein starres Essensplan: nur „Nacht mit Pasta, ein Stir-Fry, Eier auf etwas, ein Topf mit irgendetwas.“ Das ist genug Struktur.
Schreibe eine Liste, selbst eine schlechte. Eine Liste verwandelt den Supermarkt von einer Versuchungsgalerie in eine Aufgabe.
Gehe nicht hungrig. Ein hungriger Einkäufer kauft für eine andere, hungrigere Person mit schlechterem Urteil und einem größeren Wagen.
Im Supermarkt
Zuerst den Randbereich. Obst, Gemüse, Fleisch, Milchprodukte und Brot befinden sich am Rand; verarbeitete Produkte in der Mitte. Fülle den Wagen am Rand, dann durchsuche die Gänge nach Spezialitäten – Reis, Bohnen, eingekochte Tomaten, Haferflocken und gefrorenes Gemüse befinden sich in den mittleren Gängen und sind absolut auf deiner Seite.
Eigenmarken sind in Ordnung. Grundnahrungsmittel wie Haferflocken, Reis, Pasta und eingekochte Güter sind oft identisch mit Markenprodukten. Gib den Unterschied für gutes Olivenöl oder besseres Obst und Gemüse aus.
Maximal eine neue Zutat pro Einkauf. Eine ist ein Experiment. Sechs sind eine Schublade voller Ablaufdaten.
Der Rhythmus
Ein großer Einkauf pro Woche, maximal ein kleiner Nachschub. Täglich einkaufen bedeutet tägliche Versuchung; monatlich einkaufen bedeutet trauriges Gemüse. Wöchentlich ist der perfekte Mittelweg.
Weniger verschwenden, ohne viel Aufwand
Kaufe Obst und Gemüse in zwei Geschwindigkeiten: Zerbrechliches (Salat, Beeren) für die ersten Tage, Robustes (Karotten, Kohl, gefrorenes) für den Rest.
Mach pro Woche ein „Kühlschrank-leeren“-Essen – Stir-Fry, Suppe oder Omelette nimmt jedes übrig gebliebene Gemüse auf.
Wenn du unsicher bist, friere es ein. Der Gefrierschrank hält die Zeit an; nutze ihn schamlos.